| Das war das 9. Skiffle Festival 2006! Bericht von Rolf Depping Der Soundcheck mit Einregeln der Anlage durch die Fa. Groh PA (Tontechnik) war noch im vollen Gange, da begann bereits der Einlass und die Zuhörer stürmten die besten Plätze. Platz belegen und sichern und dann erst mal zum zweiten Frühstück an Imbiss und Theke war jetzt für viele angesagt- man hatte ja noch Zeit bis 11.30 Uhr. Bis nämlich Günter Middeldorf (1. Vorsitzender des Skiffle Festival E.V.) das Festival mit einigen launigen Worten eröffnete und als erste Band -traditionsgemäß - die Hamburger Steam Skiffle Gang vom Stapel ließ. Mit ihrem „klassischen" Skifflestil, orientiert an Ken Colyer, Alexis Korner, L. Donegan und deren Gruppen der 50er Jahre legten sie los und zauberten mit ihrer ansteckenden Spiellaune schon gleich eine sehr gute Stimmung ins begeisterte Publikum. Leider hört der Banjo-, Mandolinen- und Harpspieler Christian Richter bei dieser Band auf, um sich in Zukunft mehr seinen Reisen widmen zu können. Man sucht Ersatz - aber woher nehmen ... ? Dann machte der Bergedorfer Skiffle Train Dampf auf und hielt das Publikum mit der eher an Folk als an Blues orientierten Ausrichtung der Musik heftig unter Feuer. Durch die Instrumentierung mit E-Bass (Höfner-Bass like Paule McCartney!) und E- Gitarre hat diese Band einen ganz eigenen, unverwechselbaren Sound! Den haben auch die darauffolgenden Appeltown Washboard Worms, allerdings eher in Richtung Rock n'Roll orientiert. Ihre gewohnt launige und rockige Bühnenshow, bei der der Teekistenbass und das Waschbrett im Stil von „novelty"-Instrumenten eingesetzt werden, fand wieder ein begeistertes Publikum. Das war jetzt gespannt auf die als nächstes von Klaus Haettich (von Macajun - sie pausierten diesmal!) angekündigte französisch-deutsche Cajun-Band Le Clou. Diese räumten ganz gewaltig ab: Bass und Drums pumpten einen unbeirrten, heißen Shufflerhythmus in die Menge, der von Akkordeon, Gitarre und Fiddle sowie dem typischen „Patois"- Gesang dieser Musikrichtung aufgegriffen wurde und mächtig in die Beine fuhr- die FABRIK kochte ! Nach diesem -für viele Zuhörer- Höhepunkt des Tages hatte es danach das Wedding Skiffle Orchestra aus Berlin nicht ganz leicht, die Stimmung zu halten. Mit ihrer tollen Jugband-Musik, wie sie in den 30er Jahren in Amerika von Bands wie der Memphis Jug Band u.a. als „Goodtime Blues" gespielt wurde, begeisterten sie aber die Kenner im Publikum ungemein- und ihre zahlreich mitangereisten Fans aus Berlin sowieso. Und auch hinter der Bühne, im „Backstage"- Bereich hatten die Hamburger und die Berliner viel Spaß zusammen (ist nun „Flens" oder „Jever" euer bevorzugter norddeutscher Trank, Jungs ???). Den krönenden Abschluss vor der obligatorischen gemeinsamen Session aller jetzt noch anwesenden Musiker bildete der Auftritt der Old Boys Skiffle Corporation, die sich dermaßen in Wallung spielten, dass den Boys zur Abkühlung zwischendurch das eine oder andere Gläschen ihres traditionellen Treibstoffes namens „Heidegeist" verabreicht werden musste. Sie schluckten den aber klaglos , nur um dann die „Lambretta" noch mal so richtig aufzumischen - zur Freude einiger unermüdlicher Tänzer auf der Galerie, die lautstark Zugaben forderten. Man kann nur hoffen, das dieses Festival noch viele Male stattfindet, denn die Stimmung unter Musikern und Publikum aus ganz Deutschland war einfach „knorke" (Originalton Berlin). Natürlich stimmte auch das Rahmenprogramm mit W. Voss (Waschbrettmanufaktur) und dem Devotionalienhandel wieder. Und nicht zuletzt begeisterte in den Pausen wieder Jan Fischer am Boogiepiano und fand sehr schnell begeisterte Tänzer. Für die Kinder unter den Zuhörern war Malen und Basteln in der Malecke und Waschbrettruffeln auf der Bühne (zumindestens in den Pausen) angesagt. Auch hier gute Stimmung... . Also dann : auf ein Neues im Jahre 2007!
Session am Schluss
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Am 29. Januar 2006 in der Hamburger Fabrik
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Das war die 1. Summer Skiffle Night Am wunderschönen Spielort im Freilicht-Museum Kiekeberg im Süden von Hamburg, welches auch schon ohne Skiffle schon ziemlich sehenswert ist, erlebten hunderte von Zuschauern ein in Deutschland einmaliges Skiffle-Ereignis. Die Völkerwanderung zwischen den dicht beieinander liegenden Veranstaltungshäusern mit dem einzigartigen Flair hat gezeigt, das alle Gruppen einen riesigen Zuspruch hatten! In der einzigartigen Atmosphäre der uralten historischen Bauernhäuser mit Fachwerk und offenliegenden Eichenbalken fand erstmals die Summer Skiffle Night mit den Gruppen des Hamburger Skiffle Festivals statt.
Fünf Bands des Hamburger Skiffle Festival traten auf: Die Karten waren auch gleichzeitig Eintrittskarten für das äusserst sehenswerte Freilicht-Museum Kiekeberg, viele kamen ein paar Stunden früher und genossen vor der Musik noch das Museum.
Für das leibliche Wohl wurde von der Museumsgastronomie im "Stoof Mudders Kroog", wie man hört, auf das trefflichste gesorgt, und die gemütliche Atmosphäre der historischen Gebäude bekam unserer Musik recht gut!
Es gibt sicherlich noch Raum für Verbesserungen, aber man kann jetzt schon sagen, dass der Erfolg so gross war, dass die Veranstaltung in den nächsten Jahren fortgesetzt wird! Ein Highlight vor Allem für die Kinder war wieder mal der Kazoo-Verkauf. Wie man auf dem Bild rechts sehen kann, wurde Jan Fischer kräftig durch ein paar Gehilfen unterstützt. Auch bei Wanderungen zwischen den Veranstaltungshäusern konnte man fröhliche Kinderstimmen, durch Kazzoos verstärkt, von der Seite vernehmen. Informationen als PDF zum herunterladen: |
Unsere Summer Skiffle Gäste: Hier die einzigartigen, urwüchsigen Werner Bros. aus Finnland, die viele von uns noch vom Skiffle-Festival 2003 oder dem letztjährigen Jazz Marathon in bester Erinnerung haben.
Ihre Show zeigt neben ausgezeichneter Musikalität auch explosive Kraft und urwüchsige Komik, und wer sie zum ersten Mal sieht, bekommt meist den Mund nicht mehr zu. Sehenwert ist auch ihre neuen Internetsite, die leider bis jetzt nur in Finnisch existiert. Die englische Version soll bald erreichbar sein. Wir werden darüber informieren. Eine neue CD und eine DVD haben sie auch fertig!
Und die Railroad Washboard Stompers - möglicherweise die älteste Skiffleband in Hamburg, denn sie haben schon 1968 den dritten Preis beim Norddeutschen Skiffle Festival im Hamburger Audimax gewonnen und waren zu der Zeit auch schon eine gute Weile aktiv. Brilliante Könner auf ihren Instrumenten, brachten sie ihre Musik absolut entspannt rüber. Die entspannte Moderation und die lockere Soloverteilung durch den Waschbrettspieler war ein Genuss für sich. So etwas möchte man öfter hören! Wer sie noch nicht kennt: www.allerhandmusik.de Paquet-Lüthge-Boogie-Set, eine junge Hamburger Formation mit Piano, Gitarre und Waschbrett unterhielt die Gäste mit Blues und Boogie. Auch dafür war das Skiffle-Publikum durchaus zu haben.
Im Tanzsaal erklang Piano-Boogie mit Jan Fischer. Eigentlich sollte er die Umbaupausen auflockern. Das hat leider wegen technisch bedingter Verzögerungen bei den Umbauten der Bands zeitlich nicht immer ganz geklappt. Aber daran werden wir auch noch arbeiten. Eine Session in Stoph Mudders Krog einte die noch nicht völlig ermüdeten Kämpen zum Abschluss der Veranstaltung. |
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Es war wieder ein absoluter Knüller: Seit fast 10 Jahren gibt es in Hamburg wieder ein Skiffle-Festival. Und es wird genau wie alter Wein jedes Jahr besser! Hier der Bericht Ganz tolle Gastband in diesem Jahr war "Yellow Moon", die die Bühne gleich mit 9 Personen gestürmt haben. Hier stellen wir sie vor! Das Skiffle Festival Plakat 2005 ansehen kann man sich hier Und den Flyer (Informationsblatt) hier: Vorderseite - Rückseite . |
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Das 7. Hamburger Skiffle Festival 2004! Das war mal wieder Skiffle satt! Sechs Gruppen und ein paar - teilweise sogar recht junge - Gastmusiker haben dem Hamburger Skiffle Publikum eingeheizt, dass sich die Balken der guten alten Fabrik bogen. Waschbretthersteller Wolfgang Voss hatte seine Kollektion ausgebreitet, direkt neben dem CD-Verkaufsstand mit interessanten Skiffle Cd's. . . |
Schluss-Session - Gewühl auf der Bühne, aber schön! die Jungs von Bourbon Skiffle mittendrin... . |
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Und wie komme ich zur Fabrik? Auf der (auch sonst sehr interessanten ) Internetseite der Fabrik gibt es eine kleine Karte: Die überregionale Komponente (also, für die Nichthamburger) klärt sich bei Blick auf Map24, wo man sich auch die Route planen lassen kann. . |
Skiffle-Festival-Verein: Skiffle-Veranstaltungen fördern! Der Verein wurde 2002 gegründet, um das Festival, das ja jedes Jahr erfolgreicher und auch ausserhalb Hamburgs bekannter wird, etwas professioneller zu veranstalten und nach Möglichkeit zu erweitern. |
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Skiffle-Festival im Ruhrgebiet Nov. 2004! Ein Lonnie Donegan Erinnerungs Festival mit vielen bekannten einheimischen und englischen Skiffle-Interpreten fand im Dezember in Gelsenkirchen Berichte und Bilder |
Skiffle-Festival-Verein: Gemeinnützigkeit anerkannt! Die Auftritte von populären auswärtigen oder gar ausländischen Gruppen sind für so ein (noch) relativ kleines Festival ein finanzieller Kraftakt. Durch die jetzt anerkannte Gemeinnützigkeit hoffen wir, weitere Sponsoren zu gewinnen. Denn: es gibt viele in- und einige ausländische Gruppen, die gerne bei uns auftreten würden. . |
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Sommer-Skiffle in Hankasalmi 2003! Vom 18. - 20. Juli 2003 fand das Festival Kihveli Soikoon in Hankasalmi in Mittelfinnland statt. Neben den Lokalmatadoren Werner Bros. war wieder eine der Hamburger Skiffle Festival Bands dabei, diesmal die Appeltown Washboard Worms. Ihre Erlebnisse schildert Wolfgang Hilke in seinem Ein Presse-Bericht findet sich hier: Hankasalmen Sanomat (leider nur in finnisch).Eine deutsche Version folgt, sobald wir das verstanden haben. |
Bluegrass und Cajun-Festival bei Lüneburg! In Scharnebek bei Lüneburg fand vom 3. - 5. September 2004 ein Bluegrass und Cajun Festival statt. Macajun spielte auch! Leider klappt die geplante Fortsetzung 2005 nicht, hoffen wir also auf 2006! Nachlese Hamburger Skiffle Festival 2003: Bilder vom Auftritt der Werner Bros Weitere Bilder von 2003 hier Cajun Festival, Brauhaus in Buxtehude Drei Bands haben am 10. Oktober 2003 teilgenommen, darunter Macajun! |